psychologische Psychotherapeutin
"Die meisten von uns sind mit einer Sprache aufgewachsen, die uns ermutigt, zu benennen, zu vergleichen, zu fordern und Urteile zu fällen, anstatt uns bewusst zu sein, was wir fühlen und brauchen. Marshall B. Rosenberg"
Bevor der Wunsch nach Therapie entsteht, erleben viele Menschen Symptome, die belastend, beängstigend oder verwirrend sein können. Es ist verständlich, dass es in einer solchen Notsituation schwierig sein kann, sich einem fremden Menschen anzuvertrauen und über Dinge zu sprechen, die man vielleicht noch nie jemandem erzählt hat. Gemeinsam mit Ihnen möchte ich einen sicheren Rahmen schaffen, in dem Sie sich öffnen können und die Möglichkeit haben, Ihre Bedürfnisse und Gefühle zu erforschen. Im psychotherapeutischen Prozess ist es mir wichtig, zusammen mit Ihnen ein tieferes Verständnis für sich selbst und die herausfordernden Situationen zu entwickeln, sowie die Ursachen der aktuellen Problematik zu erfassen. Dabei ist es wesentlich, dem Prozess mit Akzeptanz zu begegnen und einen wohlwollenden Blick auf das eigene Denken und Handeln zu fördern. Um dies zu ermöglichen, strebe ich den Aufbau einer wertschätzenden, vertrauensvollen und verlässlichen Beziehung an. Am Ende dieses Prozesses kann eine Abwägung für mögliche Veränderungen erfolgen. Eine solche Entscheidung fällt oft nicht leicht, doch es lohnt sich, Neues auszuprobieren, mutig zu sein und dranzubleiben. Flexibilität im Umgang mit den eigenen Handlungsspielräumen zu gewinnen, ist ein Ziel, das ich gemeinsam mit Ihnen verfolgen möchte. Jeder Mensch ist einzigartig, daher gibt es bei mir keine standardisierte Therapie. Stattdessen entwickle ich einen individuellen Therapieplan, der sich an Ihren Bedürfnissen und Ressourcen orientiert.
Schon während meiner Schulzeit war es mein großer Wunsch, Psychologie zu studieren. Dieser führte mich nach dem Abitur an die Universität Hamburg, wo ich mein Studium begann. Verschiedene Fachbereiche weckten mein Interesse: Forschung, Neuropsychologie, Hospizarbeit und die diagnostische Tätigkeit im klinischen Bereich am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. Nach dem Studium zog es mich in unterschiedliche Bereiche der Suchtarbeit. Ich war in verschiedenen Einrichtungen tätig, von der stationären Entgiftung bis zur Nachsorge, sowohl im Einzel- als auch im Gruppensetting. Parallel dazu war ich im Rahmen meiner selbstständigen Tätigkeit in der Akut-Psychologie sowie in der Verkehrspsychologie aktiv. Mit der Zeit wuchs in mir jedoch der feste Wunsch, eine psychotherapeutische Weiterbildung zu absolvieren, um meine praktischen Erfahrungen durch fundiertes theoretisches Wissen zu ergänzen und mein therapeutisches Repertoire zu erweitern. Diese Weiterbildung habe ich in den letzten Jahren in Bochum absolviert, mit einem Schwerpunkt auf der klärungsorientierten Psychotherapie von Rainer Sachse.